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Flexible OÖVV-Jahreskarte

Die Jahreskarte ist die kostengünstigste Pendel-Möglichkeit

Bild zum Bericht Flexible OÖVV-Jahreskarte
Die OÖVV-Jahreskarte ist die kostengünstigste Möglichkeit mit den öffentlichen Linienbussen zu fahren und auch weitaus günstiger als das Pendeln mit dem PKW. Manche Pendler sind unsicher, ob sie die Jahreskarte tatsächlich ein ganzes Jahr nützen werden und greifen deshalb zur Monatskarte. Sie verzichten damit auf einen erheblichen Preisvorteil.

Bei der OÖVV-Jahreskarte werden nur die ersten 10 Monate (zum Preis der OÖVV-Monatskarte) verrechnet. Im 11. und 12. Monat fährt man gratis. Und man bleibt trotzdem flexibel, denn die Jahreskarte kann an jedem Monatsersten gekündigt werden. Es genügt, die Karte in ein Kuvert zu stecken und an das OÖVV-Kundencenter Linz zu schicken (ausschlaggebend ist das Datum des Poststempels) oder termingerecht dort abzugeben.

Kündigt man während der ersten 10 Monate, erhält man das Geld (abzügl. 10 Euro Bearbeitungsspesen) zurück. Man hat also genau so viel bezahlt, wie die OÖVV-Monatskarten für den Zeitraum gekostet hätten. Bei Kündigung in den Gratismonaten 11 und 12 gibt es natürlich kein Geld zurück.

Die Jahreskarte ist übrigens nicht an das Kalenderjahr gebunden, man kann an jedem Monatsersten einsteigen. Sie gilt immer für 12 Monate, zB. 1. August 2010 bis 31. Juli 2011.


Ökologische Aspekte des Öffentlichen Verkehrs


Eine Welt ohne Mobilität ist nicht vorstellbar. Doch angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens und der daraus resultierenden Konsequenzen ist ein Umdenken notwendig. Jeder Einzelne ist täglich gefordert, seine Mobilitätsentscheidungen möglichst umweltgerecht zu treffen. In der EU gelten für die Motorisierung neu angeschaffter Omnibusse sehr strenge Abgasnormen. Moderne Busse sind derzeit je nach Hersteller mit verschiedenen Technologien zur Abgasreduzierung ausgestattet. Bei gleicher Leistung lässt sich heute ein moderenes Aggregat mit rund 20 % weniger Kraftstoff als vor 10 Jahren betreiben. Ein Teil dieser Ersparnis wird allerdings durch Komfort- oder gesetzlich notwendige Sicherheitseinrichtungen kompensiert.

Noch positiver sieht die Bilanz bei den Schadstoffen Feinstaub, Stickoxide (Nox), Kohlenmonixid (CO) und Kohlenwasserstoffen (HC) aus. Hier konnten seit dem Jahr 1990 Einsparungen zwischen 87 % (Nox) und 95 % (Feinstaub) erzielt werden.

Schon aus rein wirtschaftlichen Überlegungen versucht die ÖBB-Postbus GmbH als Unternehmen Fahrzeuge mit möglichst geringem Verbrauch und damit einhergehenden geringen Emissionen anzuschaffen. Zusätzlich kann durch die Wahl der optimalen Busgrößen nachhaltig ökologischer gefahren werden. So werden beispielsweise periphere Siedlungen durch Klein- oder Rufbusse an die Hauptverkehrsadern angebunden.

Die Schwerpunkte zielen auch auf die verbrauchsarme Fahrweise ab. Die LenkerInnen wurden bereits 2007 vom ÖAMTC zum „Ecodriver“ ausgebildet. Die Teilnehmer konnten nach dem Training im Alltagsverkehr nachhaltig 5,6 % Kraftstoff einsparen. Umgerechnet auf die ganze Postbus-Flotte, die jährlich 126 Millionen Kilometer zurücklegt, ergibt das eine Ersparnis von 1,9 Millionen Litern Kraftstoff. Ein einzelner Postbus könnte damit 18 Mal die Strecke von der Erde zum Mond zurücklegen.

Umweltvergleich Bus – Auto

Ein moderner Linienbus mit Platz für 60 Personen verbraucht rund 30 Liter je 100 km oder 0,5 Liter je Fahrgast. Der durchschnittliche Besetzungsgrad eines Pendler-PKWs beträgt 1,3 Personen. Bei einem angenommenen Fahrzeugverbrauch auf 100 Kilometer von 6,5 Litern entspricht dies 5 Liter pro Person oder dem Zehnfachen. Da der CO2-Ausstoß eine Konstante des Verbrauchs darstellt, gilt auch hier der Faktor 10 zugunsten des Busses.
Bei der benötigen Verkehrsfläche spricht die Bilanz ebenfalls eindeutig für den Postbus. Schließen wir an dieses Beispiel an: 60 Personen finden Platz in einem Bus mit 14 Metern Länge. Die PKW-Schlange bei Besetzungsgrad 1,3 Personen (entspricht rund 45 PKW) und 4,5 Metern Fahrzeuglänge würde über 200 Meter (!) ausmachen. Und bei den benötigten Abstellflächen schlägt der Bus mit einem Platzbedarf von 54 m² zu Buche, während für die 45 PKW rund 620 m² zu veranschlagen wären.

Quelle: OÖVV Unterwegs, Ausgabe 70, Sommer 2010

 

Quelle: Gemeinde Hörbich (26.07.2010)


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